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Evangelische Kirchengemeinde
Wusterhausen (Dosse)


Letzte Aktualisierung dieser Seite: 07.04.2013
Aktuelles

Aktuelle Meldungen und Berichte aus unserer Kirchengemeinde.


Festakt zum Abschluss der Hüllensanierung

Die Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul

Die Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul

Es ist geschafft! Die Hüllensanierung der Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul konnte abgeschlossen werden.

Aus diesem Anlass lädt die Kirchengemeinde ein zu einem Festakt am 14. April 2013!

Allen, die geholfen haben, die Sanierung zu verwirklichen, soll ausdrücklich gedankt werden. Neben der Förderung von Bund, Land und Gemeinde haben dabei die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, die Evangelische Landeskirche Baden, der Kirchenkreis Kyritz-Wusterhausen, die Stiftung für den Erhalt kirchlicher Baudenkmäler, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Karl-August-Oetcker-Stiftung, die Ritter-Stiftung und viele private Spender beigetragen. Neben den Geldgebern haben das Planungsbüro ibs und besonders der Bauleiter, Bauingenieur Wolfram Schwelgin, sowie die ausführenden Firmen beigetragen: Fa. Baupartner aus Wittstock, Fa. Rogmann aus Parchim, Schwan Gerüstbau aus Bad Wilsnack, Dachdecker Hildebrandt aus Pritzwalk, Fa. Wilde für die Restaurierung der Fenster und Fa. Opitz für Tischlerarbeiten.

Landeskonservator Dr. Thomas Drachenberg, Landrat Ralf Reinhard und Bürgermeister Roman Blank haben ihr Kommen bereits zugesagt. Frau Generalsuperintendentin Asmus wird im Festgottesdienst die Predigt halten. Vertreter des Kirchenkreises und des Konsistoriums, unter ihnen Konsistorialpräsident Seelemann, werden der Feier beiwohnen.

2009 hatte mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden können. Der Turm wurde saniert, der ja auch durch den auf die Straße gefallenen Stein den Anstoß zur Sanierung gegeben hatte. Das Sicherungsnetz konnte entfernt werden. Fugen wurden erneuert und Steine ersetzt. Der Putz wurde in historischer Form denkmalgerecht wieder hergestellt und gestrichen. Außerhalb der Förderung lag die Erneuerung der Turmuhr, die die Kirchengemeinde bei dieser Gelegenheit veranlasst hat.

Das alte Uhrwerk ist zwar noch betriebsfähig vorhanden, muss nun aber nicht mehr wöchentlich per Hand aufgezogen werden. Über Generationen hatten hier Menschen verdienstvoll Hand angelegt durch das Aufziehen und Warten der alten Uhr: Familie Soldner und unser früherer Hausmeister Friedhelm Karells und in den letzten Jahren Familie Schroeder. Nun wird das neue Ziffernblatt funkgesteuert angetrieben.

Die Turmsanierung zog sich in das Jahr 2010, in dem die Sanierung der Marienkapelle folgte. Sie gab Anlass zu intensiven Untersuchungen und neuen Erkenntnissen durch den begleitenden Bauforscher, den Kunsthistoriker Dirk Schumann sowie Restaurator Jochen Hochsieder.

Nach dem durch Bundesmittel maßgeblich geförderten Bauabschnitt 2009/2010 folgte 2011 die Sanierung des Kirchenschiffes. Der westlichste Strebepfeiler der Nordseite musste komplett abgetragen und neu aufgemauert werden. Dahinter fand sich eine Sensation: Ein seit dem Mittelalter verborgenes Fenster einer früheren Baustufe.

In erheblichem Umfang mussten zugleich Erneuerungen im Dachstuhl vorgenommen werden.

Im Jahr 2012 wurde mit der Sanierung des Chores der letzte Bauabschnitt realisiert. An einer verborgenen Stelle hinter dem Südanbau fanden sich Spuren eines freskalen Frieses, dass nach historischem Vorbild wieder hergestellt werden konnte.

Restarbeiten an den Turmportalen, den Epitaphien und dem Außengelände stehen noch aus.

Die zugesagten Fördermittel brauchten nicht zur Gänze ausgeschöpft zu werden. Wenn alle Fördermittelgeber zustimmen, wird mit diesem Geld ein erster Bauabschnitt der Innensanierung beginnen können. Geplant sind Renovierungen der Gewölbe der Seitenschiffe sowie notwendige Arbeiten an der Wagnerorgel und am hölzernen Schütte-Epitaph.

Herzliche Einladung an alle Gemeindeglieder, Bürgerinnen und Bürger!

Festakt zum Abschluss der Hüllensanierung der Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul am 14.04.2013

14.00 Uhr Festgottesdienst (Predigt: Generalsuperintendentin H. Asmus)

14.45-15.30 Uhr Empfang und Imbiss in der Marienkapelle und in der Turmhalle (beide beheizt)

15.30-17.00 Uhr Eröffnung des 35. Orgelsommers; Grußworte; Vorträge über die Sanierung sowie über die Baugeschichte der Stadtkirche


Kirchenkreis

Die Kreissynode hat sich im Februar mehrheitlich dafür ausgesprochen, eine kollegiale Leitung installieren zu wollen. Ob dies tatsächlich geschieht, hängt von der Zustimmung der Kirchenleitung ab. Im Falle der Zustimmung wird mit der Neubildung der Synode im Frühjahr 2014 – nach den GKR-Wahlen im Herbst 2013   das Leitungsgremium durch die Synode gewählt werden. Zwei Mitglieder aus den Reihen der Pfarrerinnen und Pfarrer und zwei Laien sollen diesem Gremium dann angehören.
Bis dahin werden die Geschäfte des Superintendenten nach dem Ruhestand von Sup. Harder im August durch den Stellvertreter kommissarisch weitergeführt.

Die Kreissynode des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin hat auf ihrer letzten Tagung die Bildung einer Gesprächsgruppe beschlossen, wie unsere Synode es bereits im Herbst getan hatte. Die Gesprächsgruppen sollen einem gegenseitigen Kennenlernen dienen, damit zu gegebener Zeit eine Entscheidung getroffen werden kann, ob eine Fusion der beiden Kirchenkreise auf beiden Seiten für sinnvoll und nötig erachtet wird.

Die Ausschreibung der durch den Weggang von Sup. Harder frei werdenden Pfarrstelle in Kyritz ist auf den Weg gebracht. Der oder die neue Stelleninhaber/in wird zu 50 % mit der Aufgabe des oder der Jugendpfarrer/in betraut werden. Die Pfarrstelle in Dahlhausen wird ab 1. Mai durch Pfr. Ruch besetzt sein. Er wird zu 50% mit Seelsorge in den Pflegeheimen, im Krankenhaus und Seniorenarbeit im Kirchenkreis beauftragt sein.


34. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Hamburg

Evangelischer Kirchentag in Hamburg

Zwei Gruppen des Kirchenkreises fahren vom 1. bis 5. Mai zum Evangelischen Kirchentag nach Hamburg: 14 Jugendliche aus Wusterhausen und allen anderen Regionen des Kirchenkreises unter Leitung von Ronny Leßmann und Patricia Gerber werden sich ebenso auf den Weg machen wie die Bläser, deren Beteiligung am Kirchentag schon Tradition hat.


Kantow

Fachwerkkirche in Kantow

Die Fachwerkkirche in Kantow

Die Sanierung der Fachwerkkirche in Kantow wird in diesem Jahr fortgesetzt. Beantragte und erhoffte Fördermittel über die ILE-Förderung sowie aus dem Kollektenfond der „Union Evangelischer Kirchen“ sind leider nicht bewilligt.

Ziel ist nun, mit eigenen Mitteln der Gemeinde, des Fördervereins und des Kirchenkreises die Kirche wenigstens in einen nutzbaren Zustand zu bringen. Fenster und Türen werden eingesetzt, Decke und Fußboden sowie Innenputz und Anstrich der Wände und Elektrikinstallation werden fertiggestellt. Dann ist der Kirchraum nutzbar – wenn auch noch ohne Inventar. Dafür werden in den nächsten Jahren Wege und Mittel gesucht und gefunden werden. Viel Handarbeit wird von Mitgliedern des Fördervereins erledigt, die dadurch helfen, Kosten zu sparen.


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