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Aktuelles
Aktuelle Meldungen und Berichte aus unserer Kirchengemeinde.
Gemeindeabend mit Pröpstin Friederike von Kirchbach 
Mittwoch, 9. Juni 2010, 19 Uhr im Kaland
Chancen und Grenzen der Nutzung von Kirchengebäuden
Pröpstin
von Kirchbach wird die Haltung der Landeskirche vorstellen und
Hintergründe der Diskussion um die Nutzung der Turmhalle durch das
Standesamt besprechen.
Jubelkonfirmation am 13. Juni 2010 Vor
50 Jahren hatte es die DDR geschafft, mit der Jugendweihe der
Konfirmation den Rang abzulaufen. Die Zahlen der Konfirmanden waren
dramatisch eingebrochen. Das Wusterhausener Kirchenbuch verzeichnet für
1960 nur eine Konfirmandin. Die jährliche Feier der goldenen
Konfirmation wird dadurch schwierig, weil es weniger „goldene
Konfirmanden“ gibt. Wir machen aus der Not eine Tugend und laden ab
diesem Jahr zur „Jubelkonfirmation“ ein, bei der sowohl „goldene“ als
auch „diamantene“ Konfirmanden eingeladen sind – also sowohl die, die
vor 50 Jahren konfirmiert wurden, als auch die, die vor 60 Jahren
(1950) konfirmiert wurden. Auch, wer zwischen 1950 und 1960 konfirmiert
worden war und noch keine goldene Konfirmation hatte feiern können, ist
eingeladen – ebenso, wer vor 1950 konfirmiert worden war und noch
keine diamantene Konfirmation hatte feiern können.
Die Feier der goldenen und diamantenen Konfirmation findet am 13. Juni
2010 statt mit einem Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Stadtkirche und
einem Kaffeetrinken ab 14 Uhr im Kaland. Auf Wunsch kann ein
Mittagessen reserviert werden.
Anmeldung zur Jubelkonfirmation bitte im Pfarramt!
Kennen Sie ehemalige Konfirmanden, die verzogen sind? Für Hinweise sind wir dankbar!
Brot für die Welt

Die
führenden Industrienationen hatten sich das "Milleniumsziel" gesetzt,
den Hunger der Welt bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Bisher jedoch ist
die Zahl der Hungernden gestiegen, auf über eine Milliarde in diesem
Jahr. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat vor allem die Ärmsten
getroffen, auch der Klimawandel wird sich dort am stärksten auswirken.
Etwa jeder sechste Mensch auf dieser Welt ist unterernährt, alle drei
Sekunden stirbt irgendwo ein Kind, weil es zu wenig Nahrung hatte.
Dabei gibt es genug für alle. Die Menschheit hat ein Gerechtigkeits-
und Verteilungsproblem.
"Brot für die Welt" unterstützt nun seit 50 Jahren Projekte, die
Menschen in den armen Ländern dieser Erde aus der Armutsfalle helfen:
"Brot für die Welt" konnte 2008 mit über 40 Millionen Euro 1.132
Projekte in 80 Ländern fördern. Zugleich setzt sich "Brot für die Welt"
für den Fairen Handel ein, damit der Hunger gar nicht erst durch
unfairen Handel entsteht. Unsere Kirche hat vor fast 40 Jahren den
fairen Kaffeehandel konzipiert. Seit bald 20 Jahren beteiligen sich
hiesige Christenmenschen an Initiativen des Fairen Handels. Aber in
vielen Tassen schwappt unverändert meistens Konzern-Kaffee. Von dessen
Tagelöhnen können Plantagenarbeiter-Familien nicht leben und nicht
sterben. Kaffee ist nach dem Öl das umsatzstärkste Produkt im
grenzüberschreitenden Welthandel; nur etwa 1% wird fair gehandelt. War
früher der Kaffee "sündhaft teuer", ist er heute häufig "sündhaft
billig". Ungewollt beteiligt man sich an der Supermarktkasse an der
Ausbeutung der Ärmsten.
Jeder kann wirksam etwas für Gerechtigkeit und gegen den Hunger tun:
Achten Sie beim Kauf von Kaffee, Tee, Südfrüchten, Zucker, Kakao oder
Schokolade, aber auch bei Textilien auf den fairen Handel. Ich gebe zu,
dass das bei manchen Produkten gar nicht einfach ist. Bei Kaffee, Tee
und Schokolade aber ist es kein Problem: Nicht nur in unserer
Kaffeestube (auch auf dem Nikolausmarkt) werden diese Produkte
angeboten, sondern ebenso im Eine-Welt-Laden in Kyritz und in den
meisten Supermärkten.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Website von "Brot für die Welt"
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