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Aktuelles
Aktuelle Meldungen und Berichte aus unserer Kirchengemeinde.
Festakt zum Abschluss der Hüllensanierung

Die Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul
Es ist geschafft! Die Hüllensanierung der Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul konnte abgeschlossen werden.
Aus diesem Anlass lädt die Kirchengemeinde ein zu einem Festakt am 14. April 2013!
Allen,
die geholfen haben, die Sanierung zu verwirklichen, soll ausdrücklich
gedankt werden. Neben der Förderung von Bund, Land und Gemeinde haben
dabei die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz, die Evangelische Landeskirche Baden, der Kirchenkreis
Kyritz-Wusterhausen, die Stiftung für den Erhalt kirchlicher
Baudenkmäler, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die
Karl-August-Oetcker-Stiftung, die Ritter-Stiftung und viele private
Spender beigetragen. Neben den Geldgebern haben das Planungsbüro ibs
und besonders der Bauleiter, Bauingenieur Wolfram Schwelgin, sowie die
ausführenden Firmen beigetragen: Fa. Baupartner aus Wittstock, Fa.
Rogmann aus Parchim, Schwan Gerüstbau aus Bad Wilsnack, Dachdecker
Hildebrandt aus Pritzwalk, Fa. Wilde für die Restaurierung der Fenster
und Fa. Opitz für Tischlerarbeiten.
Landeskonservator
Dr. Thomas Drachenberg, Landrat Ralf Reinhard und Bürgermeister Roman
Blank haben ihr Kommen bereits zugesagt. Frau Generalsuperintendentin
Asmus wird im Festgottesdienst die Predigt halten. Vertreter des
Kirchenkreises und des Konsistoriums, unter ihnen Konsistorialpräsident
Seelemann, werden der Feier beiwohnen.
2009
hatte mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden können. Der Turm
wurde saniert, der ja auch durch den auf die Straße gefallenen Stein
den Anstoß zur Sanierung gegeben hatte. Das Sicherungsnetz konnte
entfernt werden. Fugen wurden erneuert und Steine ersetzt. Der Putz
wurde in historischer Form denkmalgerecht wieder hergestellt und
gestrichen. Außerhalb der Förderung lag die Erneuerung der Turmuhr, die
die Kirchengemeinde bei dieser Gelegenheit veranlasst hat.
Das
alte Uhrwerk ist zwar noch betriebsfähig vorhanden, muss nun aber nicht
mehr wöchentlich per Hand aufgezogen werden. Über Generationen hatten
hier Menschen verdienstvoll Hand angelegt durch das Aufziehen und
Warten der alten Uhr: Familie Soldner und unser früherer Hausmeister
Friedhelm Karells und in den letzten Jahren Familie Schroeder. Nun wird
das neue Ziffernblatt funkgesteuert angetrieben.
Die
Turmsanierung zog sich in das Jahr 2010, in dem die Sanierung der
Marienkapelle folgte. Sie gab Anlass zu intensiven Untersuchungen und
neuen Erkenntnissen durch den begleitenden Bauforscher, den
Kunsthistoriker Dirk Schumann sowie Restaurator Jochen Hochsieder.
Nach
dem durch Bundesmittel maßgeblich geförderten Bauabschnitt 2009/2010
folgte 2011 die Sanierung des Kirchenschiffes. Der westlichste
Strebepfeiler der Nordseite musste komplett abgetragen und neu
aufgemauert werden. Dahinter fand sich eine Sensation: Ein seit dem
Mittelalter verborgenes Fenster einer früheren Baustufe.
In erheblichem Umfang mussten zugleich Erneuerungen im Dachstuhl vorgenommen werden.
Im
Jahr 2012 wurde mit der Sanierung des Chores der letzte Bauabschnitt
realisiert. An einer verborgenen Stelle hinter dem Südanbau fanden sich
Spuren eines freskalen Frieses, dass nach historischem Vorbild wieder
hergestellt werden konnte.
Restarbeiten an den Turmportalen, den Epitaphien und dem Außengelände stehen noch aus.
Die
zugesagten Fördermittel brauchten nicht zur Gänze ausgeschöpft zu
werden. Wenn alle Fördermittelgeber zustimmen, wird mit diesem Geld ein
erster Bauabschnitt der Innensanierung beginnen können. Geplant sind
Renovierungen der Gewölbe der Seitenschiffe sowie notwendige Arbeiten
an der Wagnerorgel und am hölzernen Schütte-Epitaph.
Herzliche Einladung an alle Gemeindeglieder, Bürgerinnen und Bürger!
Festakt zum Abschluss der Hüllensanierung der Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul am 14.04.2013
14.00 Uhr Festgottesdienst (Predigt: Generalsuperintendentin H. Asmus)
14.45-15.30 Uhr Empfang und Imbiss in der Marienkapelle und in der Turmhalle (beide beheizt)
15.30-17.00 Uhr Eröffnung des 35. Orgelsommers; Grußworte; Vorträge
über die Sanierung sowie über die Baugeschichte der Stadtkirche
Kirchenkreis
Die
Kreissynode hat sich im Februar mehrheitlich dafür ausgesprochen, eine
kollegiale Leitung installieren zu wollen. Ob dies tatsächlich
geschieht, hängt von der Zustimmung der Kirchenleitung ab. Im Falle der
Zustimmung wird mit der Neubildung der Synode im Frühjahr 2014 – nach
den GKR-Wahlen im Herbst 2013 –
das Leitungsgremium durch die Synode gewählt werden. Zwei Mitglieder
aus den Reihen der Pfarrerinnen und Pfarrer und zwei Laien sollen
diesem Gremium dann angehören.
Bis dahin werden die Geschäfte des Superintendenten nach dem Ruhestand
von Sup. Harder im August durch den Stellvertreter kommissarisch
weitergeführt.
Die Kreissynode des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin hat auf ihrer
letzten Tagung die Bildung einer Gesprächsgruppe beschlossen, wie
unsere Synode es bereits im Herbst getan hatte. Die Gesprächsgruppen
sollen einem gegenseitigen Kennenlernen dienen, damit zu gegebener Zeit
eine Entscheidung getroffen werden kann, ob eine Fusion der beiden
Kirchenkreise auf beiden Seiten für sinnvoll und nötig erachtet wird.
Die Ausschreibung der durch den Weggang von Sup. Harder frei werdenden
Pfarrstelle in Kyritz ist auf den Weg gebracht. Der oder die neue
Stelleninhaber/in wird zu 50 % mit der Aufgabe des oder der
Jugendpfarrer/in betraut werden. Die Pfarrstelle in Dahlhausen wird ab
1. Mai durch Pfr. Ruch besetzt sein. Er wird zu 50% mit Seelsorge in
den Pflegeheimen, im Krankenhaus und Seniorenarbeit im Kirchenkreis
beauftragt sein.
34. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Hamburg

Zwei Gruppen des Kirchenkreises fahren vom 1. bis 5. Mai zum Evangelischen Kirchentag
nach Hamburg: 14 Jugendliche aus Wusterhausen und allen anderen
Regionen des Kirchenkreises unter Leitung von Ronny Leßmann und
Patricia Gerber werden sich ebenso auf den Weg machen wie die Bläser,
deren Beteiligung am Kirchentag schon Tradition hat.
Kantow

Die Fachwerkkirche in Kantow
Die
Sanierung der Fachwerkkirche in Kantow wird in diesem Jahr fortgesetzt.
Beantragte und erhoffte Fördermittel über die ILE-Förderung sowie aus
dem Kollektenfond der „Union Evangelischer Kirchen“ sind leider nicht
bewilligt.
Ziel
ist nun, mit eigenen Mitteln der Gemeinde, des Fördervereins und des
Kirchenkreises die Kirche wenigstens in einen nutzbaren Zustand zu
bringen. Fenster und Türen werden eingesetzt, Decke und Fußboden sowie
Innenputz und Anstrich der Wände und Elektrikinstallation werden
fertiggestellt. Dann ist der Kirchraum nutzbar – wenn auch noch ohne
Inventar. Dafür werden in den nächsten Jahren Wege und Mittel gesucht
und gefunden werden. Viel Handarbeit wird von Mitgliedern des
Fördervereins erledigt, die dadurch helfen, Kosten zu sparen.
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