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Evangelische Kirchengemeinde
Wusterhausen (Dosse)


Letzte Aktualisierung dieser Seite: 01.02.2017
Andacht

Hier können Sie die Andacht aus dem aktuellen Gemeindebrief nachlesen.



Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch hinein. (Hesekiel 36,26)

Es gibt Hoffnung! Mehr als das: Es gibt eine Realität der positiven Veränderung!

Es war am Beginn des 6. Jahrhunderts vor Christi Geburt, als Gottes Geist Hesekiel zum Propheten machte. Dieser gehörte zu den Jerusalemern, die in einer ersten Deportation 597 v. Chr. nach Babylon verschleppt worden waren. Dort erreichte ihn zehn Jahre später die Nachricht, dass Jerusalem nun komplett zerstört ist und der Tempel in Schutt und Asche liegt. Aus seiner Sicht war klar: Wir haben kein Recht, uns darüber zu beklagen, dass Gott uns seinen Schutz entzogen hat – denn wir hatten ja schon lange die Verbindung zu Gott gekappt und immer wieder alle möglichen anderen Gottheiten an seine Stelle gesetzt. Und dennoch gibt es Hoffnung. Schließlich geht es auch um die Ehre des Namens Gottes. Er wird sein erwähltes Volk nicht fallen lassen. Er wird einen Neuanfang schenken. Aber einen richtigen Neuanfang kann es nur geben, wenn sich die Herzen der Menschen ändern. Dafür will er, Gott, selbst sorgen: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch hinein.

Die Hoffnung eines Neubeginns hielt die Israeliten im babylonischen Exil am Leben. Die Hoffnung blieb: Auch dann, als sie tatsächlich wieder in ihre Heimat zurückkehren konnten. Als tatsächlich der Tempel wieder aufgebaut war. Die Hoffnung blieb auf eine große neue Zeit Gottes mit den Menschen, auf einen neuen Bund, der die Herzen der Menschen verändert.

Während Gott mit den Israeliten im Exil durch den Propheten Hesekiel sprach, redete er zu den im Land Gebliebenen durch den Propheten Jeremia: Es kommt die Zeit, da will ich einen neuen Bund mit euch schließen. … Und ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben. (Jer. 31,31.33)

Ein halbes Jahrtausend später nahm Jesus von Nazareth bei seinem letzten Abendessen mit seinen Schülern den Kelch mit Wein und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

Eine neue Zeit brach an für alle, die Jesus als dem Christus vertrauten. Sie sammelten sich und erlebten, wie Gott sie veränderte. Als ihnen und anderen das so richtig bewusst wurde, damals, beim jüdischen Wochenfest, das in der Bibel „Pfingstfest“ genannt wird, da predigte Petrus: Was ihr hier erlebt, ist die Erfüllung der alten Prophetie, dass Gott seinen Geist allen Menschen schenken möchte!

In dieser Realität leben wir heute: In dem neuen Bund, den Gott mit der Menschheit geschlossen hat. Sie ist charakterisiert durch das große Versöhnungsangebot Gottes in Jesus Christus und durch die Veränderung der Herzen all derer, die ihm vertrauen.

Die Macht der Finsternis kämpft dagegen mit Terror, Krieg, Hass und Gewalt, unter der so viele unschuldige Menschen leiden. Aber sie wird nie die Realität Gottes besiegen können, der Herzen verändert und einen neuen Geist schenkt: Den Geist der Liebe, der Versöhnung, der Geduld und der Sanftmut.

Viel Licht und Hoffnung wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Alexander Bothe

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Den kompletten Gemeindebrief können Sie hier herunterladen!



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