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Andacht
Hier können Sie die Andacht aus dem aktuellen Gemeindebrief nachlesen.
Monatsspruch für April 2010 Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr berufen seid. (Epheser 1,18) Wie
gut kennen Sie sich in Ihrer eigenen Wohnung aus? Bestimmt so gut, dass
Sie sich sogar im Dunkeln zurechtfinden. Wahrscheinlich wissen Sie
ziemlich genau, was wo liegt. Trotzdem braucht man manchmal Licht, um
etwas zu finden. Oder um neu zu entdecken, wie schön man es hat! Die
Sonne steht jetzt höher, die Tage werden länger, Licht scheint durch
die Fenster – und das Vertraute scheint wie neu.
Geht es Ihnen mit dem Glauben auch so wie mit Ihrer vertrauten Wohnung?
Man kennt sich aus. Man weiß Bescheid, wo man was findet. Man weiß,
wann wo Gottesdienst gefeiert wird, und zu bestimmten Anlässen geht man
hin. Man weiß, wo die Bibel steht, um sie zur Hand zu nehmen, wenn man
sie braucht. Man weiß, wann der Fernsehgottesdienst übertragen wird.
Man weiß, wie man sich als Christ verhalten sollte.
Die Christen in Ephesus wussten das auch. Dennoch wurde ihnen
geschrieben: „Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr
erkennt, zu welcher Hoffnung ihr berufen seid.“
Denn es gibt noch viel zu entdecken, weil der Glaube eine ganz
persönliche Hoffnung für jeden bereit hält; einen großartigen Schatz,
bei dem es immer noch mehr zu entdecken gibt, als man bisher schon zu
kennen meint.
Gott gebe Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, erleuchtete Augen des
Herzens, damit Sie immer mehr entdecken von dem großartigen Schatz der
christlichen Hoffnung: Von dem Leben, das über den Tod siegt; von der
Freude, die über die Trostlosigkeit siegt; von der Gemeinschaft, die
über die Einsamkeit siegt; von der Musik, die über die Sprachlosigkeit
siegt; von der Fürsorge, die über den Egoismus siegt.
Die Gottesdienste wollen dazu beitragen, „erleuchtete Augen des Herzens“ zu bekommen. Lassen Sie sich einladen! Feiern Sie mit!
Ihr Pfarrer Alexander Bothe
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