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Evangelische Kirchengemeinde Wusterhausen

Andacht aus dem Gemeindebrief

Zum Advent

Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut. Matthäus 2,10

Dieser Satz stammt nicht etwa aus einer Werbebroschüre von Mercedes-Benz – obwohl es schon so manchen hoch erfreut hatte, als er sich in seinen neuen Mittelklassewagen setzte und auf den Stern vor ihm auf der Kühlerhaube blickte. Heute ist der Stern nur noch flach auf der Motorhaube. Die Mercedesfahrer waren es wohl leid, dass ihnen der Stern zu oft abgeknickt wurde. Dieser Stern war doch allzu vergänglich.

Die da in der Bibel den Stern sahen und hocherfreut waren, das waren die Weisen aus dem Morgenland.

Wir alle kennen diesen Stern von Bethlehem, der uns ein Symbol ist für das Neue, das da mit Jesus Christus in die Welt gekommen ist.

In vielen Fenstern und an vielen Häusern sind sie nun wieder zu sehen: Weihnachtssterne in allen möglichen Formen und Farben. Besonders beliebt sind die Herrnhuter Sterne, die vor so manchen Häusern hängen.
Die Advents- oder Weihnachtssterne erinnern nicht nur an den Stern von Bethlehem, sondern auch an den Morgenstern. Denn Jesus wird mit dem Morgenstern verglichen: Wenn im Dunkel der Nacht dieser Stern erscheint, dann weiß man, dass das Licht des neuen Tages nicht mehr fern ist. Der Morgenstern zeigt dir, dass es nicht für immer dunkel bleiben wird. Das macht ihn zum starken Symbol der Hoffnung. Jesus ist unser Morgenstern: Mit ihm bricht der Tag Gottes an im Dunkel der Welt.

Mit Jesus ist etwas Neues gekommen, mit ihm ist ein neuer Tag angebrochen. Mit ihm ist die Botschaft gekommen, dass es einen Gott gibt, der vorbehaltlos jeden Menschen liebt – egal aus welchem Volk er kommt, egal wie er aussieht. Diesen Gott nennt Jesus seinen und unseren Vater. Das war neu! Er erzählt, dass Gott sich nach seinen Menschen sehnt. Er erzählt von der Barmherzigkeit Gottes und fordert seine Zuhörer auf: Seid barmherzig wie euer Vater im Himmel barmherzig ist. Bei diesem Gott gibt es nicht mehr „dein Gott“ und „mein Gott“ und den Wettstreit, welcher Gott stärker ist – sondern es gibt nur einen Gott, der dich und mich gleichermaßen liebt.

Mit dieser Botschaft hat Jesus alle Mauern eingerissen, die zwischen Menschen und Völkern stehen. Nationalität, Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Orientierung und allerlei andere Unterschiede machen die Welt bunt, trennen uns aber nicht mehr voneinander.

Dahin will uns der Stern führen. Und da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.

Eine besinnliche Advents- und eine fröhliche Weihnachtszeit wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Alexander Bothe

Kompletter Gemeindebrief

Den vollständigen Gemeindebrief können Sie hier im PDF-Format herunterladen.



Aktualisiert: 14.12.2018 Impressum